Und wo drückt Sie der Schuh?

Frauen kaufen in ihrem Leben deutlich mehr Schuhe als Männer. Doch beide Geschlechter tragen oftmals eine nicht passende Fußbekleidung. Dabei ist die Passgenauigkeit unserer Schuhe wichtig für Fußgesundheit und Organismus.

Schöne Schuhe - nicht immer fußgerecht

Schöne Schuhe – nicht immer fußgerecht

98 % der Babys kommen mit gesunden Füßen zur Welt. Im Erwachsenenalter sind lediglich noch 40 % der Menschen frei von Fußbeschwerden. Fußexperten kennen den Grund der hohen Erkrankungsrate: Unsere Füße stecken in engen, spitzen, kurzen oder hohen Schuhen. Die unzulängliche Passgenauigkeit kann zu lebenslangen Fußschäden führen. Vielfältige Folge-erkrankungen ziehen Beeinträchtigungen des gesamten Bewegungsapparates nach sich.

Welche Kriterien muss ein fußgerechter Schuh erfüllen?

Geeignetes Schuhwerk sollte bequem sein und dem Fuß Bewegungsfreiheit gewähren. Dazu muss es die richtige Schuhgröße, also Länge und Breite, aufweisen. Zu kleine und zu enge Schuhe stauchen die Zehen und belasten den Fußballen. Sie rufen Fuß- sowie Zehendeformierungen hervor und führen langfristig zu Verkürzungen der Sehnen und Wadenmuskulatur. Im weiteren Verlauf kommt es zu Muskel- und Gelenkproblemen, Durchblutungsstörungen sowie Stauungen in den Beinen.

Schuhfachleute raten, beim Schuhkauf ein Modell zu wählen, das eine Daumenbreite länger ist als der Fuß. Diese sogenannte Zugabe ist notwendig, da sich der Fuß während der Schrittabwicklung nach vorne schiebt. Orientieren Sie sich gegebenenfalls am längeren Fuß.

Doch nicht nur die Fußlänge muss bei der Schuhwahl Berücksichtigung finden, sondern auch die Fußbreite. Die Schuhweite wird durch das Fußballen-Umfangmaß ermittelt. Dazu wird die breiteste Stelle des Fußes, vom Ballen der Großzehe bis zum Ballen des kleinen Zehs, vermessen. Die Ballenbreite variiert zum Teil erheblich. So können Füße gleicher Länge bei verschiedenen Personen unterschiedliche Weiten und Formen aufweisen.

Der Fachhandel unterscheidet schmale, normalbreite und breite Füße. Weitenangaben für SchuheSeriengefertigte Schuhe des unteren Preissegments verfügen häufig jedoch lediglich über eine Schuhweite. Schmalfüßige Personen versuchen oftmals zu weite Schuhe durch kürzere Modelle wettzumachen und erzeugen damit Druckstellen, Blasen und dauerhafte Fußbeschwerden. Auch Personen mit breiten Füßen gehen fußschädigende Kompromisse ein.

Im Rahmen einer Reihenuntersuchung wurde festgestellt, dass Fußlängen, -breiten und -formen viel umfangreicher gestreut sind als bisher angenommen. Demnach hat lediglich die Hälfte der Erwachsenen die Schuhweite „normal“. Allerdings würden sich individuellere Weiten erheblich auf die Verkaufspreise auswirken.

Lediglich Herrenschuhe der oberen Qualitäts- und Preiskategorie und sogenannte „Komfortschuhe“ verfügen über verschiedene Weiten. Die europäischen Größenklassen reichen von E bis M. „E“ ist die Kategorie für einen schlanken Fuß, „M“ steht für einen besonders breiten Fuß.

Als Faustregel gilt: Die Schuhweite ist fußgerecht, wenn die Zehen problemlos nebeneinanderliegend in dem Schuh Platz finden.

Neben der passgenauen Länge und Weite sollten Schuhe ein gut ausgeprägtes, flexibles Fußbett besitzen, das die Fußmuskulatur bestmöglich unterstützt.

Weiterhin müssen (Sport-) Schuhe mit einer ausreichenden Dämpfung ausgestattet sein, um Stöße abfedern zu können und Gelenke sowie Sehnen zu schützen.

Unzureichende Fußbetten oder mangelhafte Dämpfungen lassen sich jedoch mit Motusol Fliessgel Fußbetten sehr gut kompensieren.

Experten raten ferner zu atmungsaktiven Materialien, die die Feuchtigkeit nach außen abgeben. Schwitzende Füße sind anfällig für Nagel- und Fußpilz.

Doch, was ist, wenn Ihr Lieblingsschuh nicht diesen Anforderungen entspricht? Keine Sorge, anziehen können Sie ihn trotzdem. Allerdings besser nur stundenweise. Denn die genannten Fußbeschwerden werden hauptsächlich durch permanent getragenes unpassendes Schuhwerk hervorgerufen.

Montag, 28. Dezember 2015|Categories: Aktuelles|Tags: , , |0 Comments

Unsere Schuhe – Mode oder Schutz?

Sind Fußbeschwerden eine Wohlstandskrankheit?

In den Industriestaaten leiden besonders viele Menschen unter schmerzhaften Fußbeschwerden. Fußexperten wissen, dass sie das Ergebnis einer langen Entwicklung sind, und zwar vom Barfußlaufen bis zu unserer heutigen Fußbekleidung.

Barfuß in der SteinzeitNaturvölker, die mit nackten Füßen auf unwegsamen Böden liefen, kannten weder Fersensporn noch Senk-, Platt oder Spreizfüße. Auch verkürzte Achillessehnen, Hallux valgus und andere fußgesundheitliche Probleme waren ihnen vollkommen fremd. Der Grund für vermehrt auftretende Fußbeschwerden liegt im Verlust der natürlichen Fußhaltung, wie die Historie der Schuhe zeigt.

 

Die Geschichte des Schuhs – von der Schutzfunktion zur Modefunktion

In der Altsteinzeit jagte und sammelte der Mensch barfuß. Weiterhin deuten versteinerte Fußspuren, die aus der Eiszeit vor etwa 40.000 Jahren stammen, auf unbekleidete Füße unserer Vorfahren hin.

Kurz darauf begann der Mensch jedoch, seine Füße durch Lappen aus Tierhäuten und Fellen zu schützen. Die Antike stand im Zeichen der beginnenden Schuhentwicklung. Jedoch kamen längst nicht alle Menschen in den Genuss der Fußbekleidung. Denn Schuhe stellten damals einen Indikator für den gesellschaftlichen Rang dar. Im Mittelalter nahm das Schuhwerk langsam ein gewisses Format an. In Nord- und Mitteleuropa erschienen genähte Lederschuhe, die sich im Laufe der Zeit hinsichtlich ihrer Form immer wieder veränderten.

Während des 19. Jahrhunderts wurden Machart und Design des heute noch aktuellen klassischen Herrenschuhs definiert. Im Zuge der Industrialisierung entstanden fortan maschinell hergestellte Massenfertigungen, die eine preisgünstigere Schuhproduktion zuließen. Schuhe wurden in den Industrienationen für die breite Masse verfügbar. Weitere technische Errungenschaften veränderten das Schuhwerk im 20. Jahrhundert. Synthetische, verklebte Stoffe boten eine preiswerte Alternative zum teuren, genähten Lederschuh. Dieser Entwicklungstrend hält bis heute an.Moderne Schuhe

Doch der Wunsch nach Preisgünstigkeit geht häufig zulasten der Qualität. So besitzen minderwertige Schuhe in vielen Fällen ein unzulängliches Fußbett und eine schlechte Passgenauigkeit. Die Folgen sind schmerzhafte Fußbeschwerden.

Die Geschichte des Schuhs ist also zugleich die Geschichte der Fußdeformierungen. Dies belegt die erforschte Knochenentwicklung der Zehen, die sich vom ursprünglichen Barfußlaufen aufgrund der veränderten Belastung durch unpassende Fußbekleidung negativ verändert hat.

Warum ist Barfußlaufen gesund?

Gehen auf bloßen Sohlen stärkt zahlreiche Muskeln, Gelenke, Bänder sowie Sehnen des Fußes. Je weniger sie belastet werden, desto mehr bilden sie sich zurück. Barfußlaufen unterbricht den Prozess der Rückbildung und wirkt zudem Fußfehlstellungen wie Knick-, Spreiz- und Senkfüßen entgegen. Des Weiteren findet durch barfüßiges Gehen eine ständige Stimulation der Fußsohlen-Reflexbögen statt, die sich positiv auf die inneren Organe und den gesamten Organismus auswirkt.

Ärzte und Fußexperten raten, vermehrt barfuß zu laufen. Da der Schuh jedoch zur täglichen Bekleidung gehört, ist dies leider kaum durchführbar. Deshalb hat Gesund und Wohl das  Motusol Fliessgel Fussbett entwickelt. Motusol ist wie Barfußlaufen. DENN ALLES RUHT AUF IHREN FÜSSEN.

Motusol Fußbett-Einlegesohlen

Die sensomotorischen Einlegesohlen gewähren alle bereits genannten Vorteile des Barfußlaufens. Sie aktivieren, stärken und stabilisieren die Fußmuskulatur optimal. Dabei wirken die pflegeleichten, strapazierfähigen Aktiv-Sohlen stoßdämpfend und erzeugen eine effektive Druckentlastung der Füße. Die prophylaktische Maßnahme gegen vielfältige Funktionsstörungen fördert die natürliche Abrollbewegung ideal.

Bei vielen Menschen drückt der Schuh

Umfragen zufolge tragen die meisten Menschen unpassende Schuhe. Grund ist die oftmals fehlende Passgenauigkeit der Schuhmode. Dabei sind, neben optimalen Fußbetten, die richtige Länge und Breite des Schuhwerks für Fußgesundheit sowie Bewegungsapparat unentbehrlich.

Fortsetzung folgt.

Montag, 11. Mai 2015|Categories: Aktuelles|Tags: , , |0 Comments

Die guten Vorsätze für das Neue Jahr

Nun ist das Jahr um, das neue ein paar TageAuch Tiere haben Fußbeschwerden alt. Und die zur Jahreswende gefassten Vorsätze sind noch recht frisch. Doch wie lange halten sie? Meist nicht sehr lange. Der Alltag zieht ein, die Begeisterung schwindet und die Disziplin nimmt ab. Und schon sind sie vergessen.

Doch das muss nicht sein. Ökonomen haben herausgefunden, wie es geht. Lesen Sie hier.
Egal wie die Vorsätze heißen: Abnehmen, Fitness, Rauchen oder einfach mehr Bewegung. Immer braucht man auch die Füße dazu. Durch mehr Bewegung, Laufen, Joggen, Wandern kann man Abnehmen, die Fitness verbessern, leichter mit dem Rauchen aufhören.

Doch wenn die Füße nicht in Ordnung sind, Fußbeschwerden vorliegen oder gar Fußschmerzen, dann sind die Voraussetzungen für die guten Vorsätze denkbar schlecht. Bewegung macht nicht wirklich Spaß, wenn man dabei Schmerzen hat und ist oft auch nicht sinnvoll.

In diesem Sinn: Achten Sie auf Ihre Füße. Sie haben nur Zwei. Gönnen Sie ihnen etwas, z. B. ein entspannendes Fußbad, eine Massage, eincremen und vor allem einen guten Untergrund, etwa ein Motusol Fließgel Fußbett.

Wir wünschen Ihnen ein gesundes, erfolgreiches und gutes Neues Jahr 2015. Auf dass Ihre Wünsche und guten Vorsätze in Erfüllung gehen.

Sonntag, 4. Januar 2015|Categories: Aktuelles|Tags: , , , |0 Comments

Eine Geschenk-Idee

Das Jahresende nähert sich mit Riesenschritten und mit ihm die Weihnachtszeit. Da taucht die alle Jahre wiederkehrende Frage auf: Was schenke ich meinen Liebsten? Freunden, Verwandten, Bekannten.

Häufig wird, um dieser „Pflicht“ nachzukommen, irgendwas verschenkt. Jeder hat ja schon alles, denkt man. Und kann oft nicht ergründen, was dem Einen oder Anderen gefallen könnte.

Wie wäre es denn, einmal etwas Gesundheit und Wohlbefinden zu schenken? Kann ja nicht schaden. Viele Menschen haben Fußbeschwerden oder Muskel- und Gelenkschmerzen. Und dann noch mit einem Gutschein, mit dem der / die Beschenkte sich das  Richtige aussuchen kann. Perfekt.

Gutschein zum Verschenken

Zwei Fliegen mit einer Klappe. Etwas Gutes tun und etwas Sinnvolles verschenken. Weihnachten kann kommen.
PS: Kann man natürlich auch zu anderen Gelegenheiten verwenden 🙂

Montag, 24. November 2014|Categories: Aktuelles|Tags: , , , |0 Comments

Gesunde Füße

Unsere Füße: Mehr als nur zwei Stützen

Unsere FüßeIhre Füße vollbringen tagtäglich Höchstleistungen und erfüllen nebenbei ungeachtet zahlreiche Funktionen. So dienen sie unter anderem als Stütze, ermöglichen Ihnen das Gleichgewicht zu halten und befördern Sie innerhalb kürzester Zeit von Punkt A nach Punkt B. Und obwohl der Fuß integraler Bestandteil des Alltags ist, wird er immer wieder unterschätzt.

Dabei sind Ihre Füße regelrechte Meisterwerke der Evolution: In ihnen befinden sich nämlich nicht nur weitaus mehr Sinneszellen als im Gesicht, sie tragen einen Menschen im Laufe seines Lebens außerdem durchschnittlich etwa 180.000 Kilometer und bilden mit den Knien, der Hüfte, dem Becken und dem Rücken das wichtigste Glied des Laufapparats.

Aus diesem Grund sollten Sie bei leichten Fußbeschwerden oder gar ernsten Fußschmerzen schnellstmöglich einen entsprechenden Arzt aufsuchen und mit diesem mögliche Ursachen für die Schmerzen genauer untersuchen und eine passende medizinische Lösung finden.

 Gesunde Füße: Behandlung und Pflege

Es gibt mittlerweile zahlreiche Ursachen von Fußbeschwerden und Fußschmerzen, weshalb Sie in einem solchen Fall einen geeigneten Arzt aufsuchen sollten. Um derartige Beschwerden künftig zu vermeiden, können Sie diesen durch entsprechende Maßnahmen vorbeugen. Eine äußerst weit verbreitete Ursache für Fußbeschwerden und Fußschmerzen sind ein falsches oder zu enges Schuhwerk. Wenn Sie Probleme bei der Auswahl eines passenden Schuhwerks für Ihre Füße haben, sollten Sie im Schuhgeschäft eine Fachkraft aufsuchen, die Ihnen bei der Wahl der richtigen Schuhe behilflich sein kann.

Ist das richtige Schuhwerk gefunden, bieten sich druckentlastende Einlegesohlen an wie das MOTUSOL Fußbett. Solch ein physiodynamisches Fußbett hat den großen Vorteil, dass gleichzeitig Ihre Fußmuskulatur aktiviert wird. Den starren Schuhformen und Einlegesohlen fehlt leider diese wichtige Eigenschaft.

Vorteilhaft kann auch die Nutzung von Fußpflegeprodukten als auch ein regelmäßiges Fußbad mit einem entsprechenden Fußpflegemittel oder eine Fußmassage sein. Hierbei gilt es jedoch stets zwischen dem Verletzungsgrad zu differenzieren. Bei leichten Fußbeschwerden genügt es bereits, dem Fuß ausreichend Erholung zukommen zu lassen und ihn mit einfachen Heil- und Pflegemitteln zu versorgen. Bei starken Fußschmerzen, welche durch Verletzungen wie einer Verstauchung, einem Knochenbruch, einer Bänder-, Sehnenverletzungen oder sämtlichen Entzündungen hervorgerufen werden, ist ein Besuch beim qualifizierten Hausarzt oder einem orthopädischen Fachmann notwendig. Denn nur ein medizinisch kompetenter Fußpfleger oder Podologe kann eine professionelle und vor allem gesundheitsvorsorgende Fußpflege ausführen. Es gibt zahlreiche Übungen wie z.B. den C-Bogen, die Ihnen auf längere Sicht gesunde und gepflegte Füße garantieren.

Vorbeugen

Damit Ihre Füße auch in der Zukunft gesund und frei von Fußbeschwerden und Fußschmerzen sind, sollten Sie Ihren Füßen in regelmäßigen Abständen etwas Gutes, wie zum Beispiel ein entspannendes Fußbad, tun. Bei unkontrollierbaren Schmerzen ist jedoch auf dem schnellsten Wege medizinische Hilfe zu beanspruchen. Gesunde Füße erhöhen nämlich die Lebensqualität und die damit verbundene Lebensfreude. Schenken Sie Ihren Füßen daher viel Aufmerksamkeit, da Sie diese in Ihrem Leben noch oft beanspruchen werden und sicherlich noch unzählige Kilometer hinter sich lassen möchten.

Dienstag, 23. September 2014|Categories: Aktuelles|Tags: , , , |0 Comments
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